|
Der chinesische Löwentanz ist eine traditionsreiche Volkskunst, die von traditionellen chinesischen Kung Fu-Schulen gepflegt und praktiziert wird. In Deutschland gibt es gerade mal
eine Handvoll traditionelle Kung Fu-Schulen, die diese Tradition pflegen. Zu diesen gehört auch das „Golden Dragon“- Kampf-Kunst-Center Stadthagen unter der Leitung von Bernd Höhle.
Der Einmarsch
Der Glücklöwe wird von zwei Tänzern bewegt, die das traditionelle Löwengewand und den Löwenkopf tragen. Sie werden von Trommeln, die
den Rhythmus des Tanzes vorgeben sowie mit Tschinellen begleitet. Ein Führer warnt den Löwen durch Schläge mit einem Fächer, wenn Hindernisse im Weg liegen, oder der Löwe wird von dem Führer mit Obst
oder einer bunten Kugel gelockt . Der chinesischen Myhtologie nach ist der Löwe ein Tier, das Glück und Zufriedenheit bringt. Da die meisten Asiaten sehr abergläubisch sind, darf der Löwentanz bei
besonderen Feiern nicht fehlen (Jubiläen, Neujahrsfest, Geburtstag, Einweihungen, Hochzeitsfeiern etc.). Geschichtlicher Hintergrund In der chinesischen Kultur kennt man den Löwentanz seit über 1000
Jahren. Es existieren unzählige Legenden über Löwen und die Entstehung des Tanzes. Hier eine überlieferte Sage von Bernd Höhles Meister Prof. Dr. Gu Ping (Shaolin-Generationserbe):
Eines Tages erschien in Kwantung (China) ein eigenartiges Tier mit einem Fleischhorn auf der Stirn. Es fraß den Bauern ihre Gemüse und ihre Früchte weg. Alljährlich erschien dasselbe Tier und wurde deshalb das
"Jahrestier" genannt. Weil sich die Einwohner fürchteten, das Tier zu töten, versuchten sie es mit Lärm (Trommeln oder Bambusstäben) zu vertreiben.
So entwickelte sich im Laufe der Zeit der Löwentanz ,wie wir ihn heute kennen. Im Löwentanz sind Kampfkunst und Tanz gleichermaßen enthalten. Chinesen glauben, dass der Löwentanz Glück, Harmonie und Frieden
bringt. Er vertreibt das Böse und zaubert Freude in die Herzen.
|